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Samstag · 01 | 10 | 2016
 
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Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie)

Die Kernspintomographie, auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen.

Kurzinfo

Vertragen sich Metall und Magnet ? Bei Ihrem ersten Besuch der MR-Abteilung sollten Sie schriftlich auf dem angebotenen "Patienten-Informationsblatt" und sicherheitshalber auch noch einmal mündlich mitteilen, ob Sie eine Prothese, chirurgische Clips, metallische Implantate wie Gelenkprothesen oder Schrittmacher oder andere Metallobjekte wie z. B. Granatsplitter im Körper haben. Bitte teilen Sie uns auch mit, wenn Sie äußerlich Geräte wie z. B. Hörgeräte oder Medikamentenpumpen tragen. Die meisten dieser Geräte nehmen irreversible Schäden in der MRT-Röhre.

Was müssen Sie tun?
Für einige Minuten still liegen. Wir bemühen uns, sie so bequem wie möglich zu lagern.

Beim Kernspin handelt es sich um ein Untersuchungsverfahren, bei dem die magnetische Eigenschaft von Wasserstoffatomen (der Mensch besteht zu ca. 80% aus Wasser!) für die Erstellung von Bildern genutzt wird.

Der Magnetresonanztomograph (MRT) besteht aus einem kurzen Tunnel. Im Gerät wird ein starkes Magnetfeld erzeugt, welches für die Bildgebung genutzt wird. Das heißt, dieses Verfahren kommt ohne Strahlenbelastung aus. Patienten mit metallischen Implantaten (außer Gold und Titan) und empfindlichen medizinischen Geräten (z.B. Herzschrittmacher) im Körper können jedoch nicht in allen Fällen untersucht werden.

Die Untersuchungszeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten. In einigen Fällen ist es notwendig, dass Ihnen ein Kontrastmittel in die Vene eingespritzt wird. Die verwendeten Medikamente sind im Allgemeinen sehr gut verträglich, nur sehr selten treten unter anderem allergische Nebenwirkungen auf. Falls gewünscht, kann dem Patienten ein Beruhigungsmedikament gespritzt werden.

Die Auswertung beinhaltet die Beurteilung einer Vielzahl von Schnittbildern, die jeweils digital erstellt und in allen Richtungen angesehen werden können. Daher sind genaue Aussagen möglich. Andererseits benötigt die Auswertung oft bis zu 1 Stunde.

Untersucht werden können das Gehirn und das Rückenmark, Gelenke, Blutgefäße, Bauchorgane und Organe des kleinen Beckens. Die Untersuchung des Herzens, die auch nicht überall durchgeführt werden kann, ist dagegen allerdings keine Routineuntersuchung.

 

In unserer Praxis arbeiten wir mit einem hochwertigen 1,5 Tesla Kernspintomographiegerät mit Quantumgradienten. Dieses liefert hochwertige Bilder von allen Gelenken, der gesamten Wirbelsäule, vom Kopf, vom Hals, vom Bauchraum, aber auch von den Blutgefäßen des Körpers.

So können z.B. die Gefäße des Beckens und der Beine ohne Kathetereingriff, d.h. unblutig und ohne belastenden Eingriff, in exzellenter Qualität dargestellt werden.

[ Sie sehen auf dem Foto Mitarbeiter der Praxis. ]


 

Kopf im Profil

Halswirbelsäule von der Seite




Weitere Informationen bzw. einen Fragebogen finden Sie in unserem Dokumentenbereich


 
 

Letzte Aktualisierung:
22.08.2016


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